Aktuelles

Energieeinsparverordnung

Ist Ihr Heizkessel Baujahr 1985 oder älter als 30 Jahre?

Neue EnEV verpflichtet zum Austausch alter Heizungen!

Am Mittwoch, dem 16.10.2013 wurde vom Bundeskabinett die zweite Energieeinsparverordnung (EnEV) verabschiedet. Darin ist zu lesen, dass Öl- und Gasheizungen, die vor 1985 angeschlossen wurden, verpflichtend bis 2015 ausgetauscht werden müssen. Außerdem gilt diese Verpflichtung auch für alle Öl- und Gasheizkessel die älter als 30 Jahre alt sind.

Wesentliche Inhalte der Novellierung der EnEV

Auf Wunsch des Bundesrates wurde die Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge älter als 1985 bzw. älter als 30 Jahre) erweitert. Bisher galt diese Regelung für Kessel, die vor 1978 eingebaut wurden. Nicht betroffen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel, die einen besonders hohen Wirkungsgrad haben Erfasst werden demnach nur sogenannte Konstanttemperaturheizkessel. Der Anwendungsbereich der Pflicht ist also begrenzt. In der Praxis werden die Kessel ohnehin im Durchschnitt nach 24 Jahren ausgetauscht. Außerdem sind viele selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser von der Pflicht ausgenommen. Hier gilt die bereits seit der EnEV 2002 bestehende Regelung fort, nach der Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1. Februar 2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, von der Austauschpflicht ausgenommen sind. Im Falle eines Eigentümerwechsels ist die Pflicht vom neuen Eigentümer innerhalb von zwei Jahren zu erfüllen.

Zuschuss zu Badezimmerumbaumaßnahmen

Die Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für einen Umbau der Wohnung, in der die häusliche Pflege stattfindet. Vorausgesetzt dadurch wird

- die häusliche Pflege erst möglich;

- die häusliche Pflege in erheblichem Maße erleichtert;

- eine selbstständigere Lebensweise des Pflegebedürftigen wiederhergestellt.


Sind die Voraussetzungen geklärt, kann eine Wohnraumanpassung (Badezimmer) von der Pflegekasse mit bis zu 4000 Euro pro Maßnahme unterstützt werden. Dieser Zuschuss wird ohne Einkommensprüfung gewährt. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung, ist der Gesamtbetrag auf 16.000 Euro begrenzt.

Auch die Einrichtung von Pflegewohngruppen wird gefördert.

Die Mittel für das KFW-Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" sind aufgebraucht!!!

Die Mittel aus dem KFW-Zuschussprogramm (455) "Altersgerechtes Umbauen" für das Jahr 2017 sind aufgebraucht.

Eine Förderung im Jahr 2018 ist ggf. möglich, sofern wieder Mittel im Bundeshaushalt vorgesehen werden. Eine Antragstellung ist auch nur dann möglich, wenn mit dem Vorhaben noch nicht begonnen wurde.

Bereits erteilte Zusagen sind von dem Antragsstopp nicht betroffen.

Alternantiv zum Zuschuss steht weiterhin die Förderung in Form des zinsgünstigen Kredits (Programmnummer 159) zur Verfügung.